Sonntag, 5. Februar 2012

Damals 1987

Hallo Ihr lieben Interessierten,

sicher haben einige, gerade die damals Älteren Kinder unter euch Recht positive Erinnerungen an die Zeit in Zinnowitz, wo sicherlich auch nicht alle Erzieher eine gleiche liebevolle Qualität an den Tag legen wie in den Erfahrungen die ich gemacht habe.

Erst einmal habe ich mich ganz dolle gefreut, dass es jetzt einen eigenen Blog zu dieser Thematik gibt. Natürlich muss ich versuchen mein Erlebtes so sachlich wie möglich wiederzugeben, denn in mancherlei Hinsicht, kann ich  beim Wiedergeben des Erlebten in wütender Raserei verfallen.  


Ich habe wirklich schon sehr lange versucht überhaupt jemanden zu finden, der 1. Auch dort war und 2. vielleicht dieselben Erfahrungen gemacht hat und nicht gleich davon ausgeht, dass man eine Schraube locker hat oder an irgend einer Psychose leidet.

Also ich für meinen Teil, war im Juni/Juli 1986 ca dort. dort gewesen wegen meiner Neuroderamitis. Eigentlich noch sehr sehr klein, muss ca. 6 Jahre alt gewesen sein. Ich weiß noch, dass ich genau vor meiner Einschulung zurück gekommen und die war ja allgemein mit 6-7 Jahren.
Ich habe erst gar nicht verstanden warum ich dort hin sollte, weil es mir gesundheitlich meiner Meinung nach ja eigentlich ganz gut ging. Nun ja, die Erwachsenen scheinen das ja generell anders als die Kinder zu sehen.

Es ging damals vom Magdeburger Hauptbahnhof per Bus und 30 anderen Kindern allen Altersgruppen los. Ich muss sagen, dass ich allgem. ein sehr gutes Gedächtnis habe und mein Erinnerungsvermögen geht bis ins 3 Lebensjahr. Dort angekommen, kamen wir von der Forderseite (nicht dem Haupteingang) des Sanatoriums an. Das weiß ich deswegen noch so genau, weil ich die bunten nach oben hin runden Fenster so schön fand. Als Erstes mussten sich alle Kinder erst mal auf den langen Bänke hinsetzen die dort standen und alle Sachen, Packtaschen,Brottaschen, Kuscheltiere wurde abgenommen.
Ich kam später zu den Kindern die schon dort gesessen haben dazu, weil ich noch meinen Koffer holen musste. Die Kinder haben gleich gesagt, "Hast du Süßes?" Dann versteckt es.....
Die Erzieher kamen dann auch gleich und ich hab die Rolle Smarties von Oma gut versteckt...alles andere wurde mir weggenommen.

Als mir alles abgenommen  und alles untersucht wurde...verschwanden die Sachen in irgendeinem Verwahrraum wie sie es nannten.Das fand ich alles schon sehr merkwürdig.
Dann gabs Kaffee mit regelrecht drauf gekratzter Butter und Marmelade...( vielleicht kennt ihr bestimmt die kleinen abgepackten Konfitürebecher die man auch immer im Hotel bekommt) Die gabs ja schon zu DDR Zeiten und eines davon……reichte sage und schreibe für 5 Kinder.


Es stellte sich unsere Erzieherin vor. Eine davon war Frau Wegner, Leider weiß ich Ihren Vornamen nicht mehr und die andere (die Vertretung für Wochenenden) eine gewisse Frau Schubert. Daran kann ich mich noch gut erinnern weil ich zu Hause auch eine Freundin hatte die Wegner mit Nachnahmen hieß.

Ich konnte nicht mal meine Schnitte essen, da ging es auch schon weiter. Wir wurden in unseren Schlafsaal (regelrecht wie eine Herde Vieh oder bei der NVA in 2-er Reihen) getrieben. wir mussten (für mich als Kind gesehen) durch einen elendig langen Flur.Die waren schon so eklig mit diesen weiß braunen Fließen im Dame-Spielfeld Muster ausgelegt. Völlig steril und überhaupt nicht einladend.Der Schlafsaal hatte eine große Schiebetür dort ging man 3 Stufen runter dort wurde der riesiger Raum 2 mal geteilt.



In der Mitte war der Ausgang Richtung Strand. Davor hatte jeder seinen kleinen Kleiderschrank, Spinntähnlich.

Dieser Raum war zweigeteilt. Wir die (die Kleineren waren) wurden nach links geführt und dort standen dann unsere Kojenbetten immer an der Wand lang. Da ich mal wieder zu träge war...habe ich natürlich das blödeste Bett direkt am Ausgang bekommen.

Wenn ich im Bett gesessen habe konnte man direkt durch die Glastür ins Schwesternwachzimmer gucken. Ich fand das damals schön völlig doof auch wenn ich komischer Weise nie in meinem Leben über Heimweh klagen konnte. Ich reise auch heute noch sehr gerne.

Die 1 Woche war noch in Ordnung. Klar wir waren ja auch die Neuen.
Aber nach der 2 Woche sah es schon anders aus. Die Zügel wurden angestrafft und zugegeben an jeden einzelnen Tag kann ich mich auch nicht mehr erinnern. So viel Schönes scheint es nicht gegeben zu haben, dann wüsste ich das noch.


Anstatt mit den Kindern liebevoll umzugehen und zu sprechen, sich hinzusetzen und sich mit uns zu beschäftigen, hatte ich bald das Gefühl einfach nur ein lästiger blöder Job zu sein.
Irgendwann war mir das alles zu viel und ich habe einfach aufgehört zu reden. Ich wollte nur noch nach Hause. Man kam ja ohnehin nicht gegen die Erzieher an. Frau Wegner und Ihre Vertretung Frau Schubert (Deren Mann auch dort als Erzieher arbeitete) waren eigentlich nur noch am brüllen.

Tägliche Schimpftiraden und grobe körperliche Handlungen waren eigentlich völlig normal. So was kannte ich von zu Hause nicht und war für mich eine völlig neue Erfahrung. Eine Erfahrung auf die ich gut und gerne verzichtet hätte.

Kinder sind eben Kinder und klar es gibt immer welche die mal aus der Reihe tanzen. Ich bin selbst Mutti eines kleinen 1 1/2 jährigen Sohnes. Aber ich empfinde so viel Liebe und Führsorge, ihm gegenüber. Ich kann so was einfach nicht verstehen, wie jemand so gleichgültig und brutal Kindern gegenüber sein kann. Das bricht mir echt das Herz. Ich hab so was herzloses noch nicht erlebt. Mir treibt das richtig die Tränen in die Augen. Wenn ich wüsste jemand würde meinem Sohnemann so etwas antun. Ich weiß nicht ob der das überleben würde. Heute sagen ja immer alle „Es waren andere Zeiten“ Aber auch da war eigentlich das schlagen von Kinder verboten…oder?
Ich hab mir damals so gewünscht meine Eltern würden mal anrufen oder einfach vorbeikommen, damit ich denen alles erzählen kann, wie man uns dort behandelt hat. Jedes mal wenn ich gefragt habe, ob meine Mami angerufen oder mir einen Brief geschrieben hat, hieß es…..Nein böse Kinder kriegen keine Post und anrufen tut dich hier sowieso keiner. Ich hab damals wirklich gedacht, ich sehe meine Eltern niemals wieder.
Ich habe später meine Eltern darauf angesprochen, warum sie mich nicht einmal besucht hatten. Sie sagten mir damals, dass sie sehr oft versucht hatten mich telefonisch zu erreichen, meine Mutti mir jeden 2 Tag Briefe geschrieben hätte. Keiner der Brief oder auch nur ein Telefonate hat mich davon jeh erreicht.Meine Mutti sagt, Frau Wegner hätte jedesmal gesagt, wir wären mit Frau Schubert am Strand oder in der Turnhalle und es war jedesmal gelogen. Die ankommenden Briefe und Paket wurden nach Geld und Geschenken geprüft, aussortiert und der Rest (die Briefe an die Kinder) weggeworfen.


So nach ca. 3 Woche ungefähr konnten einige Kinder Nachts nicht schlafen. Viele hat Heimweh geplagt und einige haben jede Nacht geweint. Ich weiß das einer von denen Thomas hieß er (der war eigentlich der Mutigste von uns allen. Der hat sich wirklich auf nichts einen Plan gemacht. Aus heutiger Sicht ein richtiger Bengel eben, wie Kinder halt so sind.)eben mal aufstehen und mal rum rennen müssen. Du musst dir mal denken wie oft ich Abends zu meinem Sohn ans Bettchen gehen muss, weil er weint und ich ihn trösten muss. Das ist eben so in dem Alter.



Klar, dass ich dadurch natürlich auch nicht schlafen konnte. Was blieb mir also anderes übrig als das Schauspiel mit anzusehen. So ging das eine ganze Weile.Thomas steht auf rennt zur Wand, schlägt an und wieder ab ins Bett. Bestimmt eine halbe Stunde oder länger und er tat das wirklich mit einer wachsenden Begeisterung.



Bis das dann irgendwann die Erzieherinnen mitbekommen haben und herein gestürmt kamen. Wenn dir jemand im Stockdunklen mit einer Taschenlampe ins Gesicht leuchtet, denkst du doch der Krieg bricht aus. Natürlich gabs dann ein riesen Geschrichte und wütende Androhungen. Wir haben natürlich alle versucht so zu tun als würden wir schlafen, und mein Herz schlug schon bis zum Hals. Ich hab irgendwann nur noch meinen Teddy schützend vor die Augen gelegt, damit die Erzieher mir nicht ins Gesicht gucken können. Denn ich war nicht sehr gut in Sachen so tun als ob, Na ja irgendwann haben sie wohl nur einen gebraucht an dem man ein  Exempel statuieren konnte und was lag da wohl naheliegender als mich im Bettchen Nr. 1 welches ja das 1. war zu greifen.

Sie riss meine Bettdecke hoch,…eigentlich flog die nur so durch die Luft. hab ich es in Erinnerung. Riss mich am Arm aus dem Bett und schleppte mich mehr schleifend als gehend ins Wachzimmer.
Dort saß dann (schätze es war ihr Mann)und noch eine andere Schwester...alle rissen an mir rum und fragten warum ich das gemacht habe. Brüll mal ein Kind in dem Alter an und erwarte darauf eine Antwort.
Ich war sowas von eingeschüchtert und geschockt, dass ich gar nichts mehr sagen konnte. Ich hatte nur noch Panik….das die mich umbringen in dem Moment. Mal ganz ehrlich die großen Kinder haben ja auch immer erzählt…wenn man nicht artig ist würden die einen in den Keller unterm Sanatorium stecken und die Kinder die dort waren würden nie mehr raus kommen.
Wenn jemandem sowas erzählt wird…dann glaubt man irgendwann alles.  Gerade wenn man noch so klein ist wie wir es waren. Wie gesagt, ich habe irgendwann komplett dicht gemacht und mir vorgestellt, ich wäre irgendwo da wo Frieden ist. Egal wo nur nicht dort. Ich habe die ganze Zeit kein einziges Wort gesagt. Es lief ab wie im Film. Als die Predigt von denen scheinbar nicht die entsprechende Wirkung an mir zeigt, sollte ich mich dann zur Strafe nackt ausziehen...und dann haben sie mich die ganze Nacht nackt in die Ecke gestellt. Es war kalt und ich war total alleine, habe irgendwann nur leise angefangen zu weinen. Gebracht hat es allerdings nichts…wo bei denen das Herz sitzen sollte, war scheinbar nur ein kalter Stein.

Am anderen Morgen dann, ich durfte irgendwann nach einer endlosen Zeit und Kälte in mein Bett zurückkehren, kam Frau Wegner um uns wach zu machen.
Dann gings aber erst richtig los. Wenn du denkst Bin Laden ist schon schlimm, dann war Frau Wegner in diesem Moment der Terrorfürst höchst persönlich für mich. Sie schrie, nein sie tobte  wie am Spieß oder von der Tarantel gestochen auf uns ein. Ob wir denn alle noch ganz dicht wären. Sie wollte wissen wer hier die Nacht so ein Theater veranstaltet hatte.


Da keiner von uns mit so einer Reaktion gerechnet hatten, saßen alle Kinder schweigend und verängstigt in Ihren Betten. Ich hab mir jedes Kind angeguckt, jede Reaktion ist bei mir haften geblieben. Einige schauten betreten weg, andere fingen an zu weinen, wieder andere waren total steif, wie ich. Ein Mädchen aus meiner Gruppe sagte dann, dass es keiner von gewesen war. Du kannst dir nicht vorstellen, was dann passierte.

Frau Wegner…ich weiß, dass noch als wäre es gerade eben passiert. Es waren nur drei Schritte von Ihr und sie schnappte sich das Mädchen am Hals und zog Sie am Hals baumelnd aus dem Bett. Für mich kam das wie eine Ewigkeit vor, als würde ein Film wie in Zeitraffer an mir vorbei gleiten. Auch wenn es vielleicht nur 10 Sekunden waren, dennoch hatte ich so viel Angst, wie noch niemals im Leben zuvor. Ich habe wirklich geglaubt „Jetzt bringt sie uns alle um“
Wenig später ließ sie dann von dem Mädchen ab. Ob sie ein schlechtes Gewissen hatte kann ich nicht sagen, auf jeden Fall ging die Brüllerei weiter. Dann kann ich mich nur noch erinnern, dass sie zu Tomas ging und ihm eine richtig derbe ins Gesicht klatschte. Einfach so. Thomas saß einfach nur da. Als sie an mir vorüber zog hat sie mich keines Blickes gewürdigt. Wir haben dann im Anschluss 2 Tage, Strand und Spielverbot bekommen. Wir mussten im Schlafsaal bleiben.
So viel mal zu den allgemeinen Umgangsformen die man dort gegenüber uns pflegte.  Dann gabs da noch die vielen Gemeinsamkeiten die ich ebenfalls in den Blogs dazu lesen konnte. Nackt um die Höhensonne rennen und das Strafduschen mit eises kaltem Wasser. Das war alles noch harmlos. Ich erinnere mich noch an diese echt gruseligen Kellerräume wo diese riesen Waschütongs oder was auch immer das war, standen. Aber das merkt man nach einer gewissen Zeit nicht mehr.
.
Dann weiß ich noch von einer Begebenheit im Umgang mit Bettnässern. Da hatten wir auch einige unter uns. Was eigentlich bei dieser seelischen Grausamkeit den Kindern gegenüber kein Wunder gewesen ist.
Auf jeden Fall, gab es in unserem Trakt scheinbar eine gute Zwangsmaßnahme den Kindern das einpullern ab zu gewöhnen. Wir durften (mussten) uns nackt ausziehen. Wurde eiskalt abgeduscht und mit einem Straßenbesen sauber gemacht. Das werd ich auch nie vergessen. So habe ich mir später Auschwitz vorgestellt.

An Strandtagen die übrigens sehr sehr selten waren, weil wir meist nur in den Wald am Kurpark wo dieser einsame Pavillion stand gegangen sind, wurden wir gleich belehrt dass wir Geld mitnehmen sollen. Das Taschengeld was unsere Eltern uns mitgegeben haben durften wir aber nur selten für Eis oder so ausgeben. Weil die Damen Erzieherinnen sich davon regelmäßig gern und freizügig bedient haben. Wo das Geld geblieben ist weiß ich nicht.
Sicherlich werden sich sie davon das ein oder andere Eis zu gesponsert haben. So zum Ende hin, da erinnere ich mich auch noch sehr gut, waren wir in einem Souvenirladen, wo wir alle etwas schönes für unsere Familien kaufen sollten. Dafür sind wir sogar extra mit dem Bus nach Albeck gefahren. Ansicht war das mal ein schöner Tag für uns. Einer der wenigen.
Da gab es dann so völlig schräge Mitbringsel wie Würfelbecher, Sammelwandteller aus Holz mit dem Aalbecker Stadtwappen drauf, ebenso diese hässlichen Retrosalzstreuer als Pilz im 2 er Set. Die Dinger hab ich glaub ich immer noch bei meinen Eltern…. Oder diese kleinen Becher wo Stecknadeln drinnen waren. So einen Mist wollte ich eigentlich nicht kaufen. Mir hat da nicht so wirklich was gefallen. Die anderen Kinder hatten schon was gekauft nur ich zögerte noch. Das dauerte Frau Wegner offenbar zu lange.
Da hat mir Frau Wegner mein Portemonnaie einfach aus der Hand genommen und meinte, na wenn du nichts haben willst, dann holen wir uns was Schönes davon. Daraufhin fasste ich dann all meine Mut zusammen und sprach, dass sie das besser lassen sollte, sonst würde ich meine Eltern anrufen und mein Papi würde ihr dann dafür eine Klatschen. .

Von da an glaub ich war es für mich gelaufen. Egal was, ich war immer drann, ob es zerren an den Gliedmaßen war oder leichtes Schubsen….aber nie so…das man blaue Flecken sehen konnte. Denn wir mussten ja jeden Abend und jeden frühs zur Visite.
Dann erinnere ich mich noch an eine Situation. Also ich auf Toilette musste und nicht gehen durfte. Angeblich wären die anderen bereits zu Hause gegangen und ich soll nun zusehen. Ich musste dann in den Dünen ein Loch schaufeln und mein Geschäft da verrichten.  Das muss man sich mal vorstellen.
Zu deiner Information muss ich noch erwähnen, dass ich zu Kindes Zeiten starker Neuroderamitiker gewesen bin. Bei Stress wuchs das Verlangen in mir mich zu zerkratzen. Dieses unaufhörliche jucken, dass wie ein Lauffeuer den ganzen Körper befällt und erst gestillt ist, wenn man bis auf das Fleisch runter gejuckt hat. Der Effekt hat dann auch nicht lange auf sich warten lassen. Nach ein paar Tagen hat dann alles lecker gesuftet aber wenigstens hatte ich dieses Jucken nicht mehr. Die Tage vergingen nur noch wie im Traum für mich. Ich hab völlig abgestellt gehabt.

Zu den Visiten, zumindest war das in unserer Gruppe so, war es immer morgens nach dem Aufstehen und waschen und vor dem ins Bett gehen. Obwohl mal Visite dazu auch nicht wirklich sagen kann denn alle Kinder saßen dann wie die Hühner auf der Stange auf diesen kleinen Sportbänke nur im Bademantel bekleidet an der Wand entlang.


Jeder musste warten bis er dran war. Wenn man dann der Nächste war, musste man nackt in das Zimmer auf eine kleine Bank steigen und sich von oben bis unten begaffen lassen. Vielleicht ist es in den Augen Anderer übertrieben aber ich hab mich damals sehr geschämt. Richtig tief geschämt ich fand das fürchterlich….aber ich denke das war alles in allem noch in Ordnung. Weniger in Ordnung war, dass die Herren Doktoren dort (Wo auch immer die  Medizin studiert hatten) nicht wirklich Ahnung von medizinischen Wechselwirkungen hatten. Die Neuroderamtiker unter uns (Wie ich) wurden erst mal ALLE auf Kortison gesetzt. Dazu Kortisonsalbe und Teersalbe (diese Tiefschwarze Salbe die auch noch so roch als wäre es frischer Asphalt)



Jeden Tag gab es eine andere Salbe oder eine neue Sorte an Tabletten...
Irgendwann hatten sie dann soviel an mir ausprobiert und in mich rein gepumpt, dass ich eine saftige (richtig Saftig) Schmierinfektion hatte. Wer sich ein bisschen mit Medizin oder Doktor Haus  auskennt weiß, dass daraus locker eine große Sepsis hätte entstehen können, und ich hätte auch daran sterben können.  Vorsorglich oder vielleicht auch aus der Angst herraus die Dinge welche im Hause passieren könnten an das Tageslicht geraten kam ich auf die Krankenstation. Das waren dann die schönsten 14 Tage meines ganzen Aufenthaltes dort. Dort war eine ganz jung und eine etwas ältere Krankenschwester, die ganz anders als Frau Wegner und Frau Schubert, sanftmütig und Liebevoll waren. Sie haben uns Bücher vorgelesen und dort haben wir richtig gutes Essen bekommen.



Das Zimmer in dem ich gelegen habe war ein kleiner schmaler Raum mit für heute verhältnismäßig schrecklicher Retrotapete und braunen Vorhängen am Fenster. Es war ein 4 Bett Zimmer. 3 davon standen quer im Raum und Eines stand an der Wand. Ich habe dort ein Mädchen kennengelernt. Cindy hieß sie , es kann aber auch die nette junge Schwester gewesen sein, so richtig an den Namen kann ich mich nicht erinnern. Das Mädchen, ich nenn sie jetzt mal einfach Cindy war ca 1 Jahr jünger wie ich und bisher alleine dort. Sie hatte beide Arme in Gibs und saß dort auf ihrem Bett und lächelte mich an.



An den Betten gab es einen kleinen Nachtisch aus Eisen und einen kleinen DDR Hocker. Die kann man heute wieder kaufen bei Ikea (dünner Fuß und Oben und Unten breit wie ein Teller)
Cindy verhielt sich am Anfang sehr merkwürdig fand ich. Ich hatte erst gedacht, dass sie leicht Geistesgestört ist, weil sie wirklich andauernd (alle 10 min) aus dem Bett auf den Hocker stieg und dann schien es mir fast mutwillig sich vom Hocker fallen ließ. In der Hoffnung ihr würde noch was brechen. Sowas wie heute…Menschen mit solchen Ticks…oder wie eines dieser Tiger im Zoo die ständig im Kreis rumlaufen, weil sie schon völlig Gaga sind.



Auf jeden Fall hab ich sie gefragt was sie gemacht hatte. Cindy meinte sie wäre aus dem Fenster gefallen. Was ich ihr aber nicht geglaubt habe. Aber als ich die Schwester danach fragte, meinte sie sie wäre wirklich aus dem Fenster gefallen (Klar….aus dem Fenster gefallen…wie kann denn ein 5 jähriges Mädchen einfach so aus dem Fenster fallen….) Wir lagen dann 14 Tage zusammen und wir haben uns angefreundet.  Sie hat auch sehr oft Nachts geweint. Ich hab sie oft getröstet und ihr gesagt dass alles bald vorbei ist und wir wieder nach Hause können.

Ich hatte später noch versucht den Kontakt zu halten, aber leider weiß ich nicht was aus Ihr geworden ist. Wer weiß…ich hoffe noch immer sie irgendwann wieder zu finden. Vielleicht ließt dass hier ja auch einer der anderen Bloggerinnen und fühlt sich angesprochen. Sagt vielleicht…“Ja, dass bin ich“.
Auf jeden Fall sind doch dass Zustände gewesen. Das hat sich sowas von eingebleut bei mir das kannst du dir gar nicht vorstellen.

Das Krankenzimmer lag übrigens möchte ich meine auf selber Höhe vom Verwahrraum und genau gegenüber dem Visitenzimmer. An einem Tag habe ich auch gesehen, wie Frau Wegner ein großes Paket herausgeholt hatte. Darin lagen 4 Pralinenkästen aus dem Exquisitladen, (oder wie hieß das zu DDR Zeiten, dieser teure Laden wo man so Westzeugs kaufen konnte?


Davon haben wir Kinder allerdings nie etwas gesehen, geschweige denn etwas abbekommen. Aber die Verpackung lag im Anschluss bei den Erzieherinnen. Das sagt so ziemlich schon mal alles. Ich weiß nicht ob sie die dort gegessen oder nach draußen hin verscheuert haben. Das kann man sich wohl aussuchen. Als ich das später mal meiner Mutter erzählt habe, sagte sie, dass sie in der Tag mal ein Paket mit 4 Pralinenkästen auf die Reise geschickt hatte. Allerdings für die Kinder und nicht für die Erzieher. Dafür hatte sie Denen Kaffee und Kuchen beigelegt.



So ziemlich zum Schluss meines Aufenthaltes sollten wir dann oder besser gesagt mussten wir alle diese tollen pseudo ach wie schön ist es doch hier Briefe nach Hause schreiben. Ich weiß nicht ob ihr das auch musstet, aber ich denke, dass war in jeder Gruppe das Selbe.
Wir bekamen diese voll hässlichen weiße 10pfennig Postkarten zum selber bemalen und sollten ein Boot und das Meer malen. Mit lachenden Kinder und so...die Welt ist ja so in Ordnung...

Da habe ich gesagt, dass ich das nicht malen werde und auch nichts schreiben werde weil ich noch gar nicht schreiben kann. Aber glaub mal nicht...ich wurde gezwungen dieses blöde Boot zu malen mit dem Meer zu malen. Frau Wegner hat mich angebrüllt, ich soll mich nicht so anstellen  endlich ein bisschen eingliedern. Und den Text denn solle ich doch gefälligst abmalen.
Denn schrieb sie uns dann fein säuberlich auf ein Blatt Papier. Liebe Eltern, uns geht es gut, es ist schön hier ich vermisse euch. Sowas geheucheltes…von Vorne bis Hinten, nur erlogen! Ich musste solange da bleiben, bis ich diese doofe Karte fertig hatte. Das war die einzige Post die von uns nach Hause ging. Um das auch so heile Weltbild in Zinnowitz aufrecht zu erhalten.
Wenn ich das hier schreibe, merke ich richtig wie mir das Blut in den Adern gefriert und mein Puls so langsam den Hals lang hochkrabbelt. Das macht mich sowas von wütend, dass ich der Frau Wegner noch heute ins Gesicht springen könnte. Ich bin mit beiden Armen bandagiert nach Hause gekommen. Meine Eltern haben mich dank der guten und fürsorglichen Versorgung des gesamten Ärzteteams erst gar nicht wieder erkannt als ich am Hauptbahnhof angekommen bin. Als wir dann bei Frau Doktor Hel-XX-dach, meine Haushautärztin in Magdeburg waren und sie sich meine Arme angesehen hatte, hat sie nur den Kopf geschüttelt, denn sowas hat auch sie noch nicht gesehen.

Ich weiß nicht, vielleicht waren es andere Zeiten damals, aber wäre das meinem Junior in der heutigen Zeit passiert, ich hätte die Verantwortlichen aber sowas von zur Rechenschaft gezogen. Sowas wäre heute undenkbar. Klar als Kind wollte ich nur zurück zu meinen Eltern, über Gericht und Anklage hat man damals nicht nach gedacht. Es wurde eben alles auf staatlicher Ebene totgeschwiegen.

Als ich nach meiner letzten Sitzung auf der Couch meine Mutter auf die damaligen Situation angesprochen habe, meinte Sie, dass mein Vater und Sie im Anschluss gleich bei unserem ABV´ler waren. (Also dem netten Volkspolizisten von Nebenan) Herr Rei...rdt.
Ich muss den Namen hier mal ausblenden, kann aber bei Bedarf ausgeschrieben werden. Der Fall wurde von Ihm aufgenommen. 2 Jahre später, es war schon nach der Wende haben wir Akteneinsicht verlangt und fest gestellen müssen, dass der Vorfall nie weiter verfolgt und zu den Akten gelegt wurde.
Als ich so klein, habe ich es eine Zeitlang vergessen muss ich sagen. Aber irgendwie hat es nur in mir geschlummert. Irgendwann brach das dann alles wieder hoch. Ich hab dann nach der Wende versucht etwas auf eigener Faust da war ich glaub ich 14 Jahre oder herauszufinden. Aber da gabs ja auch noch kein Internet und das World Wide Web mit Bloggs und Suchmaschinen. Ich wusste zum Beispiel bis vor 14 nicht einmal mehr, dass das Sanatorium „Erich Steinfurth“ hieß. Erst als ich auf einen Blogg von der Ortsdurchfahrt gestoßen bin und dort fast identische Berichte dazu gelesen habe,  war es in dem Moment eine Erleuchtung.
 Endlich hab ich für mich eine Möglichkeit gefunden, mir nach so vielen Jahren mal alles von der Seele zu schreiben. Das tut so gut nicht alles nur in sein Tagebuch schreiben zu müssen. Ich hab mal versucht es meinem Mann anzuvertrauen. Aber ehrlich gesagt, hab ich mich da nie so ganz verstanden gefühlt. Als wäre man gleich ein Fall für den Psychiater. Aus mir ist trotzdem ein normaler Mensch geworden, nur ist das eben eine Episode dich mich so manchmal an der Realisation meines Lebens hat scheitern lassen.
 Geht es euch auch so? In machen Situationen, hab ich so eine Wut auf solche Menschen. Egal wo ich Unrecht sehe auf der Welt, kommt das alles wieder hoch. Ich hab dann das tiefe Bedürfnis dazwischen gehen zu müssen.

Das war soweit mein kleiner Erfahrungsbericht.

Sollte ich schlafende Hunde angesprochen haben, so hoffe ich das diese Personen sich noch guten Gewissens im Spiegel betrachten und Nachts in Ruhe schlafen können.

Mit lieben Grüßen

Eure Bussimaus 

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

hallo an die autorin die den denn bericht von damals 1987 geschrieben hat.
ich war auch dort und heiße auch noch thomas,ich hoffe wir können uns mal darüber genau ausschreiben.
tomsen77@freenet.de

melatrine hat gesagt…

ich fand deinen Bericht krass, ich hab damals Ähnliches erlebt es war mir aber nicht sooo gut in Erinnerung - ich war 1987/88 da, glaub ich - schrecklich - ich komme aus Magdeburg - vielleicht mal mailen? melatrine@googlemail.com

liebe Grüße
Melanie

Anonym hat gesagt…

Hi, ja ich fand deinen Bericht sehr interessant und aufschlussreich... wenn jemand "eine Schraube locker hatte, dann die "Erzieher" im "Kinderkurheim".
Ich war 1988 auch als 6 Jähriger für 4 Wochen in so einer "Kur" zum Zunehmen. Genau die gleiche perverse Story und sadistischen "Erzieher"! Da packt mich auch jetzt noch das Grauen und die Wut!Die Geschichte von dem Jungen im Schlafsaal kam mir fast so vor als wäre ich dabei gewesen... Allerdings weiß ich nicht mehr, wo ich zur "Kur" war! Die Bilder machen auch nicht wirklich "klick", aber deine Beschreibung der "Erzieher" erinnert mich sehr an meine. Vielleicht 'ne Zwillingsschwester?:) Hm, ich kann mich aber noch sehr gut daran erinnern, dass die unteren Fenster des Hauses alle vergittert waren (Hat mich schon als Kind gleich bei der Ankunft an einen Knast erinnert und so ging es dort ja auch zu)! Eine andere Besonderheit war ein Wasserbecken im Keller. Da mussten wir im eiskalten Wasser "Wassertreten", wer beim Treten geplanscht hat, wurde von den "Erziehern" mal schnell geschnappt und mit gesamter Kleidung ins kalte Wasser geworfen! Hatte "Erich Steinfurth" auch so ein "Feature" im Keller? Auf dem Dachboden gab es Fächer, wo wir unsere Kleidung ablegen mussten, auch sehr unheimlich. Dann gab es noch morgendliches "Bürstenreiben", da durfte man sich mit drahtartigen Bürsten die Haut Wund reiben...
Obwohl öfters davon geredet wurde, dass "wir baden gehen würden, wenn wir artig sind" - waren wir es nie. Keine Ahnung, ob wir in der Nähe des Meeres waren, gesehen habe ich es nie.
Ja, wirklich schlimme Zeit, bin ich auch heute noch am Verdauen.
Auch wenn ich nicht in diesem Heim war, späche dass nur dafür, dass die Vorkommnisse im "Erich Steinfurth" Heim keine Ausnahmefälle waren. Na, ich werde noch mal meine Eltern fragen, ob sie sich nicht an den Namen des Heimes erinnern können! Grüße! Jan

Anonym hat gesagt…

Hallo, ich war selber zweimal in Zinnowitz, einmal mit 9 - 1977 und mit 13 - 1983. Mich hat in Zinnowitz auch ein Westpäckchen erreicht, andere Kinder auch. Allerdings wurden uns die Süßigkeiten von Zimmermitbewohnern geklaut. Mit diesen Arzterminen weiß ich bloß noch, dass die wirklich ätzend waren, unten ewig anstehen, alle in einer Reihe. Weiß der Geier, warum. Wiegen vielleicht? Mir wurden auch die Tropfen gegen Migräne weggenommen, bekam nichts anderes und zurückbekommen habe ich sie auch nicht. Auf der Krankenstation war ich auch, einmal wegen Bronchitis und einmal bin ich mit dem Schlitten gegen Baum gefahren. ich war ja jedes Mal im Winter da und wir waren jeden Tag am Strand spazieren, sofern es der Wind zu ließ.
Was mit unserem Taschengeld passierte weiß ich wirklich nicht mehr. Mitbringsel habe ich etwas aus Bernstein gekauft und ein kleines Segelboot aus Holz. Ich vermied es auch auf meine alten Tage nach Usedom zu reisen, obwohl ich die Ostsee sehr liebe. eins Tages war es aber so weit, Urlaub auf Usedom. oh je... wir sind erst in Peenemünde gewesen und dann war ich mutig, ab nach Zinnowitz. mir war ganz mulmig. in das zerfallene Haupthaus, wo der Speisesaal ist, sind wir auch reingegangen und da durchgekrochen. ich habe mir echt eingebildet, es riecht dort immernoch nach Tee. der Speiseraum mit seinem Aufzug fürs Geschirr, den Säulen und der Holzverzierung und das kleine Speisezimmer für die ganz kleinen, 3 -jährigen Kinder. die taten mir immer so leid. die heulten ja alle fast immer.
Was mir noch in Erinnerung ist, ist ja, dass wir auch mit 13-14 Heimweh hatten. und heimlich geheult haben wir auch in dem Alter. Da plärrt doch die Frau Sorge: "stellt euch nicht so an, ihr seit noch nicht mal eine Woche hier, was soll das die anderen 5 Wochen noch werden mit euch?" Also diese gehässigen, plärrigen, kalten und geschrieenen Worte hallen mir heute noch durch den Kopf.
Mittlerweile finde ich Zinnowitz wieder richtig schön, es ist ein total klasse Urlaubsort, die haben ach einen sehr schönen Campingplatz dort, den wir regelmäßig besuchen. Am Sanatorium bin ich seit dem nicht mehr vorbei gefahren - keine Sehnsucht. Aber mir reicht es schon, wenn man über die Insel fährt, Zinnowitz vor einem sieht mit diesem alten zerfallenen Bunker auf dem Berg - genau in der Einfahrtsradiale.mehr muss ich davon nicht mehr sehen. jedenfalls... wenn man die Einheimischen mal so fragt. "Das waren doch keine Erzieher, das waren Wärter" schon krass.
ja und an so einen gefakten Brief kann ich mich auch erinnern. Nur war es bei uns :"ich bin gut angekommen. hier gefällt es mir gut" bla bla bla. Den haben auch die Erzieherinnen durchgeguckt, durften wir nicht zukleben.
Früh gabs glaube immer Bürstenmassage. An Frühsport kann ich mich nicht erinnern. Wassertreten war im keller . Auch das Inhalieren... und der elend lange Flur . krieg ich gleich Gänsehaut. als wir vor paar Jahren dort rumgekrochen sind, stand ich auch irgendwann vor so einem Kellerfenster - langer Gang und ich konnte diesen Inahliergeruch noch förmlich riechen... dort hat man ja in diesem Raum auch nichts gesehen vor lauter Dampf. Dort haben wir immer unsere Post bekommen.
Und abschließend kann ich noch berichten, dass ich heute noch, oder besser gesagt, heute wieder, dank Internet mit meiner damaligen Kurfreundin Kontakt habe, grad am 3.10. haben wir uns das letzte Mal gesehen. Sie sagt immer, wenn ich nicht da gewesen wäre, hätte sie es dort nicht ausgehalten.
Insgesamt kann ich jetzt nichts dramatisches berichten, bis auf den rauhen Umgangston.oder ich verwende die Verdrängungstaktik :-)
Petra

Anonym hat gesagt…

Was ist das? Menschlichkeit gleich null das waren Kinder man müsste alle Erzieher damals mal genauso behandeln es ist einfach traurig sowas zulesen ��

Anonym hat gesagt…

Ich war auch in dem Kindersanatorium in Zinnowitz. So im Frühjahr 1984 muss das gewesen sein, denn ich erinnere mich noch an die großen Eisschollen am Strand. Damals war ich 9 Jahre alt.
Der Umgang gegenüber den Kindern war tatsächlich ziemlich rau. Einige Erzieherinnen waren dort schon recht ruppig. Bei kleinen "Vergehen", wie dem Sprechen während der Nacht- oder Mittagsruhe, wurde recht schnell geschimpft und bestraft. Auf persönliche Bedürfnisse wurde nicht eingegangen. Die Kinder hatten zu funktionieren. In gewisser Weise war diese kasernenartige Atmosphäre aber wohl normal für die damalige Zeit. In Bad Frankenhausen, wo ich mit 6 Jahren war, ist es ähnlich gewesen. Wohlgefühlt habe ich mich in den sechs Wochen in Zinnowitz jedenfalls nie. Dies mag insbesondere daran gelegen haben, wie mit den Kindern umgegangen wurde.
Ich kann mich noch erinnern, dass Bettnässer tatsächlich kalt abgeduscht und gegenüber den anderen Kindern stigmatisiert wurden. Heute würde man dies definitiv als körperliche und psychische Gewalt einstufen.
Eine andere Art der Bestrafung war, Kinder während der Ruhezeiten einige Zeit im Nachtzeug auf dem Flur stehen zu lassen.

Heute darf man mit Kindern in einer Gemeinschaftseinrichtung so nicht mehr umgehen und das ist gut so. Schön, dass es jetzt Mutter-Kind-Kuren gibt.

Hendrik hat gesagt…

Also ich war dort 2 Mal dort zur Kur und kann nichts Negatives berichten und ich glaube auch nicht, dass die Geschichte von "Bussimaus" wahr ist. Es tut mir nur für die Erzieher leid, dass sie hier im Internet öffentlich durch den Dreck gezogen werden.